Südkorea setzt sich für die Freilassung eines in Libyen entführten und seitdem festgehaltenen Staatsbürgers ein.
Seit dem Tag des Vorfalls kooperiere Südkorea für die Sicherheit und Heimkehr des Entführten eng mit der libyschen Regierung und anderen Verbündeten wie den Philippinen und den USA, teilte das Präsidialamt am Donnerstag mit.
Sein Vaterland und der Präsident hätten ihn niemals vergessen, sagte der Sprecher Kim Eui-kyeom in einer Stellungnahme. Tags zuvor wurde ein Video veröffentlicht, das das vermutliche südkoreanische Opfer der Entführung am 6. Juli zeigt. Darin bat der Mann den Präsidenten um Hilfe.
Präsident Moon Jae-in habe am ersten Tag der Entführung angeordnet, mit allen verfügbaren Mitteln alles Mögliche für die Rettung der Entführten zu unternehmen. Die Truppeneinheit Cheonghae, die im Golf von Aden im Anti-Piraten-Einsatz gewesen sei, sei in libysches Gewässer entsandt worden, sagte Kim weiter.
Der Südkoreaner wurde am 6. Juli mit drei Philippinern zusammen von einer bewaffneten Milizgruppe entführt, die ein Lager ihrer Firma im Westen Libyens überfielen. Am Mittwoch wurde ein Video auf einer SNS-Seite einer libyschen Medienanstalt veröffentlicht, das die Entführten zeigt.