Ein südkoreanisches Mediziner-Team hat seinen Einsatz in Laos begonnen.
Dort herrschen im Südosten nach Überschwemmungen wegen eines Dammbruchs katastrophale Zustände.
15 Sanitätseinsatzkräfte und fünf weitere Einsatzkräfte für deren Unterstützung waren am Sonntag in dem Land eingetroffen.
Nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums sei der Einsatz auf zehn Tage angelegt. Das Team soll rund 3.500 Menschen versorgen, die in den Fluten ihre Behausung verloren. Ziel sei es, die Ausbreitung ansteckender Krankheiten in vier Notunterkünften zu verhindern.
Die südkoreanische Regierung erwägt außerdem, Kräfte für die Unterstützung des Wiederaufbaus zu entsenden.
Das Unglück ereignete sich vor einer Woche nahe der Grenze zu Kambodscha im Bezirk Sanamxay in der südöstlichen Provinz Attapeu.