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Internationales

Öffentliche Anhörung über US-Zölle auf Importautos

Write: 2018-07-20 10:02:10Update: 2018-07-20 12:30:32

Das US-Handelsministerium hat am Donnerstag (Ortszeit) eine öffentliche Anhörung über eventuelle Zölle auf Importautos veranstaltet.

Anlass ist die Anweisung von US-Präsident Donald Trump, zu überprüfen, gemäß Section 232 des Gesetzes Trade Expansion Act hohe Einfuhrzölle auf Importautos zu verhängen.

Bei der Anhörung sprachen sich Vertreter aus führenden Exportländern der Autobranche gegen solche Zölle aus. Die südkoreanische Regierungsdelegation betonte die Bedeutung des US-südkoreanischen Bündnisses und teilte die Position mit, dass die Investitionen koreanischer Unternehmen in den USA zu deren Wirtschaft beitrügen. Sie unterstrich auch, dass südkoreanische Autos keinen großen Anteil an den US-Einfuhren ausmachten und daher die nationale Sicherheit der USA nicht beeinträchtigten.

Vertreter der US-Automobilindustrie äußerten sich ebenfalls ablehnend. Die Verhängung von Zöllen auf Importautos könnte den amerikanischen Arbeitern und der Wirtschaft schaden, hieß es.

Die US-Branche geht davon aus, dass 25-prozentige Zölle den Preis eines Importautos um fast 6.000 Dollar in die Höhe treiben würden.

Das US-Handelsministerium will mit Rücksicht auf die Diskussionen bei der Anhörung und etwa 2.300 schrifliche Meinungen seine endgültige Position beschließen.

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