US-Präsident Donald Trump hat sich zuversichtlich geäußert, dass die USA und Russland für ein Ende der Nuklearbedrohung durch Nordkorea zusammenarbeiten werden.
Trump kam am Montag zu seinem ersten Spitzengespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin zusammen. Die Begegnung fand im Präsidentenpalast in Helsinki statt.
Auf der gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an das mit Spannung erwartete vierstündige Treffen sagte Trump, dass beide über die nukleare Proliferation gesprochen hätten, die er als eine der größten Herausforderungen für die Menschheit bezeichnete.
Auch habe er über sein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un vor einem Monat und die Denuklearisierung Nordkoreas berichtet.
Nach dem Gespräch am Montag sei er sich sehr sicher, dass Präsident Putin und Russland die nukleare Bedrohung durch Nordkorea beenden wollen. Washington und Moskau wollten kooperieren, um dieses Ziel zu erreichen.
Putin sagte, er freue sich, dass eine Klärung der Frage der koreanischen Halbinsel begonnen worden sei. Dies sei dank des persönlichen Einsatzes von Präsident Trump möglich geworden, der sich für den Dialog anstatt einer Konfrontation entschieden habe.
Im Mittelpunkt der live übertragenen Pressekonferenz stand der Vorwurf der Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahl 2016.
Trump betonte, dass es keine geheimen Absprachen zwischen seinem Wahlkampfteam und dem Kreml gegeben habe. Die Ermittlungen der Bundespolizei zu einer Einmischung Russlands bezeichnete er als Desaster für die USA.
Auch Putin stritt die Einmischung in die Wahlen ab, doch räumte er ein, auf einen Sieg Trumps gehofft zu haben.