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Internationales

Umfrage: Viel mehr Koreaner als Japaner fordern Neuverhandlung der Einigung zur Sexsklaverei-Frage

Write: 2018-07-05 10:42:36Update: 2018-07-05 14:24:42

Laut einer Umfrage glauben 73 Prozent der Südkoreaner, dass die 2015 erzielte Einigung zwischen Seoul und Tokio zur Frage der Sexsklaverei der japanischen Armee neu verhandelt werden muss.

Demgegenüber sind lediglich 23 Prozent der Japaner dieser Meinung.

Das ergab eine gemeinsame Meinungsumfrage, die die koreanische Zeitung „Hankook Ilbo“ und die japanische Zeitung „Yomiuri Shimbun“ vom 22. bis 24. Juni in beiden Ländern durchführten.

91 Prozent der Befragten in Südkorea sagten, dass Japan sich weiter für die Angelegenheit entschuldigen sollte. Dagegen gaben nur 14 Prozent der Japaner diese Antwort.

80 Prozent der Koreaner befürworteten die Errichtung von Mädchenstatuen zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei in Südkorea und weiteren Ländern. Fünf Prozent der Japaner sprachen sich dafür aus.

20 Prozent der Koreaner stuften Japan als zuverlässig ein, während 38 Prozent der Japaner dieselbe Meinung über Südkorea vertraten. Das sind jeweils drei und acht Prozentpunkte mehr als bei der Umfrage im Vorjahr.

66 Prozent der Koreaner sagten, sie glaubten nicht, dass eine vollständige Denuklearisierung Nordkoreas in naher Zukunft verwirklicht werde. 83 Prozent der Japaner waren dieser Meinung.

21 Prozent der Japaner äußerten, dass sie Präsident Moon Jae-in vertrauten. Nur fünf Prozent der Koreaner äußerten Vertrauen zu Premierminister Shinzo Abe.

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