Die USA haben ihre Sanktionen gegen Iran wieder in Kraft gesetzt.
Zuvor waren die USA aus dem 2015 geschlossenen Atomabkommen mit Iran ausgestiegen.
Das US-Finanzministerium teilte am Mittwoch laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP mit, dass Lizenzen ungültig gemacht worden seien, die US-geführten Unternehmen den Export von Bauteilen für Verkehrsflugzeuge nach Iran erlaubten. Auch dürften US-Bürger nicht länger Teppiche, Pistazien und Kaviar aus Iran handeln.
Den betroffenen Firmen bleibt bis zum 6. August Zeit, um die Geschäfte einzustellen. Nach der Schonfrist werden Verstöße gegen die Sanktionen gemäß US-Gesetzen bestraft.
Die Sanktionen gegen iranisches Öl werden am 4. November wieder gültig. Die Trump-Regierung dränge laut Berichten Länder in Europa und Asien zur Senkung ihrer Öleinfuhren aus Iran auf Null.
Größter Importeur von iranischem Öl sei China. Auch seien einige der engsten Verbündeten der USA unter den Käufern von iranischem Rohöl, darunter Indien und Südkorea. Japan und die Türkei würden ebenfalls beträchtliche Mengen Öl von dem Gottesstaat beziehen.