Südkorea und die USA beginnen heute Gespräche über die Aufteilung der Kosten für die Stationierung von US-Soldaten in Korea.
Die vierte Runde der Gespräche über das Abkommen für besondere Maßnahmen findet heute und morgen am Sitz der Koreanischen Nationalen Diplomaten-Akademie in Seoul statt.
Nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums wollen beide Seiten Annäherungen zu den Kostenanteilen erzielen, die bei früheren Gesprächen diskutiert worden waren.
Aufmerksamkeit ist darauf gerichtet, ob die Entscheidung für eine Aussetzung von Militärübungen die Verhandlungen beeinflussen wird.
Südkorea übernimmt seit den frühen 1990er Jahren einen Kostenanteil für die Stationierung der US-Soldaten im Land.
In diesem Jahr liegen die Zahlungen bei rund 960 Milliarden Won oder 860 Millionen Dollar. Die Grundlage hierfür bietet der 2014 geschlossene Fünfjahresvertrag, der zum Ende dieses Jahres ausläuft.