Sudanesische Rüstungsunternehmen haben laut ihrer Regierung alle Verträge mit Nordkorea rückgängig gemacht.
Dies habe das sudanesische Außenministerium am Mittwoch (Ortszeit) in einer Stellungnahme bekannt gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur AFP.
Das Ministerium habe hinzugefügt, ein Komitee gebildet zu haben, um die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea umzusetzen.
AFP schrieb, dass Sudan damit zum ersten Mal die Existenz von Rüstungsgeschäften mit Nordkorea anerkannt habe.
Auch Reuters berichtete, die sudanesische Regierung habe mitgeteilt, alle Verteidigungsbeziehungen mit Nordkorea abgebrochen zu haben. Der Schritt erfolge als Teil des Engagements für die Nichtverbreitung von Atomwaffen.
Laut AFP hatten die USA im Mai Sudan angesichts dessen Wunsches nach der Streichung von der Liste der Terrorunterstützer aufgefordert, seine Wirtschaftsbeziehungen mit Nordkorea zu kappen.