Südkorea ist das erste nicht-europäische Partnerland von EUREKA, dem weltgrößten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk, geworden.
Das teilte das Ministerium für Handel, Industrie und Energie mit.
Bei der Generalversammlung von EUREKA im Oktober sei die Anhebung des Status Südkoreas zu einem Partnerland verabschiedet worden. Die Entscheidung sei am Dienstag (Ortszeit) offiziell unterzeichnet worden.
EUREKA wurde 1985 auf Initiative Deutschlands und Frankreichs gegründet, daran beteiligen sich 45 Länder. Südkorea trat 2009 als erstes nicht-europäisches Land EUREKA bei und wurde ein assoziiertes Land. In den letzten zehn Jahren stellte Südkorea für 111 Aufgaben etwa 88 Milliarden Won (81 Millionen Dollar) bereit und veranstaltete seit 2010 jedes Jahr den „Korea Eureka Day“.
Mit dem erhöhten Status werde Südkorea das Stimmrecht bei wichtigen politischen Entscheidungen haben, erläuterte das Ministerium. Das Land sei ein de facto ordentliches Mitglied, da es nicht mehr alle drei Jahre seinen Status erneuern müsse.