Inmitten Spekulationen über einen eventuellen Abzug der US-Truppen aus Südkorea hat das US-Verteidigungsministerium betont, dass seine Position und Aufgabe unverändert seien.
Die entsprechende Äußerung machte Sprecherin Dana White am Donnerstag (Ortszeit) vor der Presse. Sie war nach der Position der USA zu einem Abzug ihrer Truppen aus Südkorea gefragt worden, falls Süd- und Nordkorea über den Abschluss eines Friedensabkommens diskutieren.
Zur Bemerkung von Verteidigungsminister James Mattis, dass Washington mit Pjöngjang über die US-Militärpräsenz in Südkorea sprechen könnte, äußerte sie nur, die Aufgabe bleibe unverändert. Die Aufgabe der Streitkräfte sei es, zu gewährleisten, dass die Diplomaten das Ziel des Präsidenten, nämlich die unwiderrufliche und überprüfbare Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel, erreichen könnten.
Zu einem Medienbericht, nach dem Präsident Donald Trump im Februar einen vollständigen Abzug der US-Truppen aus Südkorea habe befehlen wollen, hieß es, dass das Ministerium nicht darüber informiert sei.
Unterdessen sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, die US-Militärpräsenz in Südkorea sei eine Angelegenheit des US-südkoreanischen Bündnisses und hänge mit dem Abschluss eines Friedensabkommens überhaupt nicht zusammen.