Die USA halten derzeit eine Übung zur Notfallevakuierung von US-Staatsbürgern aus Südkorea ab.
Das schrieb die US-Zeitung „Wall Street Journal“ am Mittwoch (Ortszeit).
Die Übung sei seit langem geplant und finde angesichts des geplanten US-Nordkorea-Gipfels in maßvollem Umfang statt, hieß es. Die US-Streitkräfte in Südkorea hatten bereits im März mitgeteilt, dass die Übung vom 16. bis 20. April stattfinden werde.
Laut der Zeitung begann die Übung „Focused Passage“ Anfang dieser Woche. Daran nehmen die Kommandos der US-Truppen in Südkorea und Japan, das US-Ministerium für Innere Sicherheit und das Gesundheitsministerium teil. Geübt wird, in einem Krisenfall auf der koreanischen Halbinsel Zivilisten der USA in Südkorea an sichere Orte wie US-Militärbasen in Japan zu bringen. Schätzungsweise leben etwa 200.000 US-Staatsbürger in Südkorea.
An der Evakuierungsübung nehmen etwa 100 Zivilisten teil, die sich freiwillig darum beworben haben. Wie verlautete, würden sie von Südkorea über eine Luftwaffenbasis in Japan zum Flughafen in Dallas transportiert. Der kommissarische US-Botschafer in Südkorea, Marc Knapper, nehme auch an der Übung teil, schrieb die Zeitung weiter.