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Internationales

Direktor einer US-Denkfabrik kritisiert Südkorea wegen Finanzierungsstopp

Write: 2018-04-13 10:42:09Update: 2018-04-13 13:57:57

Direktor einer US-Denkfabrik kritisiert Südkorea wegen Finanzierungsstopp

Der Direktor einer US-Denkfabrik hat ein staatliches Forschungsinstitut Südkoreas wegen seiner Entscheidung für den Finanzierungsstopp kritisiert.

Der Direktor des US-Korea-Instituts (USKI), Jae H. Ku, sagte in einer Stellungnahme am Donnerstag (Ortszeit), es sei das Recht des Koreanische Instituts für Internationale Wirtschaftspolitik (KIEP), die Finanzierung zu stoppen, sollte das KIEP mit den Leistungen des USKI nicht zufrieden sein. Die Art und Weise, zu der das KIEP dabei gegriffen habe, sei jedoch schrecklich gewesen.

Das dem Büro des Ministerpräsidenten unterstehende KIEP hatte beschlossen, das US-Korea-Institut an der Schule für Fortgeschrittene Internationale Studien (SAIS) der Johns Hopkins University ab Juni nicht mehr zu finanzieren. Als Grund wurde unter anderem fehlende Transparenz in der Buchhaltung genannt.

Das USKI warf jedoch der südkoreanischen Regierung vor, Personen, die nicht nach ihrem Geschmack sind, austauschen zu wollen. Das KIEP habe das Institut zur Ablösung von Direktor Ku gedrängt, der konservative Standpunkte vertrete, hieß es. Schließlich wurde die Schließung der Denkfabrik zum 11. Mai beschlossen.

Die stetigen Forderungen nach einem Personalwechsel und die Versuche zur Änderung der Betriebsregeln seien weder für das USKI noch für die SAIS akzeptabel gewesen. Das gelte für jede Denkfabrik und wissenschaftliche Institution in Washington, behauptete Ku.

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