Der UN-Sicherheitsrat hat im Zusammenhang mit Sanktionen gegen Nordkorea verdächtige Schiffe, Reedereien und Handelsunternehmen auf die schwarze Liste gesetzt.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete, sei 13 nordkoreanischen Schiffen und 12 weiteren Schiffen anderer Nationalität die Einfahrt in die Häfen der UN-Mitgliedsstaaten verboten sowie deren Vermögen eingefroren. Bei zwei nordkoreanischen Schiffen sei nur das Vermögen eingefroren.
Zudem seien 21 Reedereien und Handelsunternehmen, darunter drei aus Hongkong, zwei aus China und jeweils eins aus Singapur, Samoa, den Marschallinseln sowie Panama in die Liste aufgenommen worden. Deren Vermögen sei ebenfalls eingefroren worden, hieß es weiter.
Beobachter richten ihre Aufmerksamkeit darauf, dass die Sanktionen gegen Nordkorea auf UN-Ebene inmitten des aktiven diplomatischen Austausches über die Nordkorea-Frage verschärft wurden.