Laut dem US-Handelsbeauftragten könnten einige Länder, darunter Südkorea, von den geplanten Stahl- und Aluminiumzöllen vorübergehend ausgenommen werden.
Das sagte Robert Lighthizer bei einer Anhörung des Mittel- und Wege-Ausschusses im Repräsentantenhaus am Mittwoch (Ortszeit).
Zu Südkorea werde Washington wie im Fall Kanadas und Mexikos abhängig von den Verhandlungen über eine Änderung des bilateralen Handelsabkommens entscheiden, ob Südkoreas Stahlhersteller mit neuen Stahlzöllen belegt werden. Auch mit der Europäischen Union, Australien und Argentinien verhandelten die USA derzeit über Ausnahmen von den Zöllen, hieß es.
Auf die Frage, wie lange die Verhandlungen über Zoll-Ausnahmen dauern würden, antwortete Lighthizer, er hoffe, dass bis Ende April festgelegt werde, welche Länder von den hohen Stahl- und Aluminiumzöllen befreit würden.
Die Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sollen am 23. März in Kraft treten. Angesichts der Äußerungen des US-Handelsbeauftragten wird erwartet, dass die Verhängung der Zölle für Länder, mit denen die USA derzeit über Ausnahmen verhandeln, auf Ende April verschoben wird.