Südkorea hat von Japan eine Änderung der neuen Schulbuch-Richtlinien gefordert.
Die Forderung unterbreitete Bildungsminister Kim Sang-kon am Mittwoch gegenüber seinem Amtskollegen Yoshimasa Hayashi in Japan. Beide hatten sich vor dem zweiten trilateralen Bildungsministertreffen mit China zusammengesetzt.
Die Forderung bezieht sich auf Vorgaben zu Lehrbüchern für Oberschulen, nach denen ein Anspruch Japans auf die südkoreanischen Dokdo-Inseln unterstrichen werden solle.
Südkoreas Minister forderte Bemühungen um Korrekturen in "die richtige Richtung".
Auch sollten Heranwachsende in den drei Ländern ein korrektes Bewusstsein von Geschichte übermittelt bekommen, um gegenseitigen Respekt für die Nachbarn zu erlernen.
Japans Bildungsministerium hatte seine neuen Richtlinien für Oberschulen letzten Monat über sein System für die elektronische Regierung bekannt gegeben. Damit wurden Unterrichtsinhalte über einen Insel-Streit jeweils mit Südkorea und China verpflichtend.