Der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Nordkorea, Tomas Ojea Quintana, hat Gespräche mit Nordkorea über die Menschenrechte gefordert.
Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Die Entspannung anlässlich der Olympischen Winterspiele in PyeongChang sollte zu einem Dialog mit Pjöngjang zur Verhinderung von schweren Misshandlungen wie Folter und über politische Gefangenenlager führen, forderte er in einem am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Bericht.
Es sei wichtig, dass die durch die Olympischen Winterspiele ermöglichte Dynamik dazu genutzt werde, Möglichkeiten für eine bilaterale technische Unterstützung zu erörtern, die dazu beitragen könnte, einige der dringlichen Herausforderungen der Menschenrechte in Nordkorea zu bewältigen. Beide Koreas sollten als Ausgangspunkt für einen Menschenrechtsdialog diese Dynamik für die Wiederaufnahme von seit Oktober 2015 ausgesetzten Familienzusammenführungen nutzen, sagte Ojea Quintana.
Er forderte außerdem Nordkoreas Behörden auf, sechs dort festgehaltene Südkoreaner und drei US-Amerikaner freizulassen und die Frage der Entführungen von Südkoreanern und Japanern zu klären.