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Internationales

Besorgte Stimmen über Rücktritt des Sondergesandten für Nordkorea-Politik in USA

Write: 2018-03-01 10:14:10Update: 2018-03-01 13:39:29

Besorgte Stimmen über Rücktritt des Sondergesandten für Nordkorea-Politik in USA

Über den Rücktritt des Sondergesandten für Nordkorea-Politik im US-Außenministerium, Joseph Yun, werden in den USA besorgte Stimmen laut.

Joseph Yun, der auch Chefunterhändler der USA für die Sechser-Gespräche ist, erklärte jüngst, dass er von dem Amt zurücktreten wolle.

Die US-Regierung versichert, dass sich die Nordkorea-Politik trotzdem nicht verändern werde. Experten drücken jedoch die Besorgnis aus, dass der Spielraum für diplomatische Lösungen sich verengen könne.

Joseph Yuns Rücktritt erinnere erneut an ein großes Loch, das in der Strategie der USA gegenüber Nordkorea entstanden sei, schrieb Ryan Hass von der Denkfabrik Brookings Institution am Dienstag (Ortszeit) in einem Beitrag für die Nachrichten-Webseite Axios. Gemeint ist der Mangel an zuverlässiger diplomatischer Vorgehensweise für Gespräche mit Nordkorea, einschließlich für Verhandlungen.

Abraham Denmark, Direktor für das Asien-Programm am Woodrow Wilson International Center for Scholars, sagte in einem Interview mit CNN hinsichtlich Yuns Rücktritt, er glaube, dass dies ein großer Verlust für die US-Regierung in einem entscheidenenden Moment sei. Yun sei ein wunderbarer Fürsprecher für Dialog und Diplomatie. Es sei bedauernswert, dass seine Stimmen innerhalb der US-Regierung nun nicht mehr zu hören sei.

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