Präsident Moon Jae-in hat am Freitag Ivanka Trump an seinem Amtssitz empfangen.
Ivanka Trump leitet die US-Delegation bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele und fungiert außerdem als Beraterin des US-Präsidenten.
Beide waren sich über die Wichtigkeit der festen Allianz einig, doch offenbarten sie Differenzen darüber, wie mit Nordkorea umgegangen werden solle.
Präsident Moon hatte die Notwendigkeit des Dialogs unterstrichen. Er habe laut Angaben des Blauen Hauses argumentiert, dass der innerkoreanische Dialog und ein Dialog zwischen den USA und Nordkorea nicht unabhängig voneinander Fortschritte machen könnten.
Beide Ansätze müssten auf der Grundlage einer engen Abstimmung zwischen Seoul und Washington Hand in Hand gehen, habe Moon gesagt.
Sein Gast habe auf die Wirksamkeit der Druckausübung und Sanktionen hingewiesen, ohne einen Dialog zu erwähnen. Die gemeinsamen Anstrengungen der Regierungen Trump und Moon für eine maximale Druckausübung seien erfolgreich und die USA würden Seouls Sanktionsbestrebungen unterstützen, sagte die Präsidenten-Tochter.
Bei dem Gespräch waren auch der südkoreanische Sicherheitsberater Chung Eui-yong und der Geschäftsträger der US-Botschaft Marc Knapper anwesend.