Die japanische Präfektur Shimane hat am Donnerstag erneut den Takeshima-Tag gefeiert.
Die Präfektur erließ im Jahr 2005 eine Anordnung, um einen Gebietsanspruch Japans auf Dokdo zu betonen, und führte den sogenannten Takeshima-Tag ein. Takeshima ist die japanische Bezeichnung für Dokdo.
Die japanische Regierung entsandte dieses Jahr zum sechsten Mal einen Vertreter im Vizeministerrang zu der Veranstaltung. Damit wolle die japanische Regierung ihre Position betont zum Ausdruck bringen, sagte Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga.
Das südkoreanische Außenministerium gab eine Stellungnahme ab und protestierte heftig dagegen, dass Japan seinen ungerechtfertigten Gebietsanspruch auf Dokdo wiederholt. Das Ministerium bestellte einen Gesandten an der japanischen Botschaft in Seoul ein, um Protest zu erheben.
In Südkorea fanden Veranstaltungen statt, um zu betonen, dass Dokdo Südkoreas Territorium ist. Auf der Insel Ulleung versammelten sich am Donnerstag Vertreter von mit Dokdo zusammenhängenden Organisationen und Einwohner. Sie forderten die Präfektur Shimane auf, die Verordnung zum Takeshima-Tag abzuschaffen.
Die Provinz Nord-Gyeongsang forderte in einer Erklärung die japanische Regierung dazu auf, nicht länger Gebietsanspruch auf Dokdo zu erheben.