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Internationales

USA beraten sich mit Südkorea wegen Besuchs von sanktioniertem Nordkoreaner

Write: 2018-02-23 08:43:37Update: 2018-02-23 10:49:01

USA beraten sich mit Südkorea wegen Besuchs von sanktioniertem Nordkoreaner

Die USA stehen in engen Beratungen mit Südkorea, da Nordkorea einen von internationalen Sanktionen betroffenen hohen Vertreter zur Schlussfeier der Olympischen Winterspiele schicken will.

Katina Adams, Sprecherin der Abteilung für Ostasien und Pazifik im Außenministerium, sagte am Donnerstag, dass Washington mit Seoul in engem Kontakt stehe, um eine geschlossene Front gegen Nordkorea zu bilden.

Beide Länder würden große Anstrengungen dafür unternehmen, dass die Winterspiele sicher und erfolgreich sind. Washington sei sich der Details zu den Mitgliedern der nordkoreanischen Delegation für die Schlussfeier bewusst.

Nordkorea hatte zuvor am Donnerstag mitgeteilt, eine achtköpfige Delegation zu schicken. Diese soll von Kim Yong-chol geleitet werden, Vizevorsitzender des Zentralkomitees der herrschenden Arbeiterpartei.

Kim ist außerdem Leiter der Einheitsfront der Regierungspartei und war früher Chef des Aufklärungsbüros. In dieser Funktion soll er mehrere Anschläge gegen Südkorea in die Wege geleitet haben. Darunter auch einen Torpedo-Angriff gegen die Fregatte Cheonan, bei deren Untergang 2010 46 Matrosen starben.

Südkorea und die USA verhängten Finanzsanktionen gegen ihn, da er in das Atom- und Raketenprogramm des Landes verwickelt worden sei.

Auch Kim Yo-jong, die Schwester des Machthabers Kim Jong-un, steht auf der Sanktionsliste. Doch wurde ihr Besuch anlässlich der Eröffnungsfeier nach Beratungen zwischen Seoul und Washington erlaubt.

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