Rund 150 Nordkoreanern in Kanada droht die Abschiebung.
Weil sie in ihren Asylanträgen falsche Angaben machten, sollen sie abgeschoben werden, berichtete der arabische Nachrichtensender Al Jazeera heute.
Seit 2013 seien fast 2.000 nordkoreanische Flüchtlinge abgeschoben worden, weil sie beim Ausfüllen von Formularen geschwindelt hätten.
In dem Bericht hieß es weiter, dass Kanada, das bei Flüchtlingen als beliebter Zufluchtsort gilt, damit begonnen habe, über Südkorea eingereiste nordkoreanische Asylbewerber abzuschieben.
In den Formularen würden viele nordkoreanische Antragsteller behaupten, über China geflüchtet zu sein, obwohl sie in der Tat zunächst nach Südkorea gelangt waren. Das beschleunigt das Einwanderungsverfahren.
Die Flüchtlinge würden betonen, dass sie in Südkorea nicht sicher seien, weil sie von nordkoreanischen Agenten aufgespürt werden könnten.