Ein weiteres Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee während des Zweiten Weltkriegs ist verstorben.
Die 88-Jährige mit Nachnamen Kim sei am Mittwoch gestorben, teilte das House of Sharing, ein Heim für frühere Sexsklavinnen, mit.
Sie habe einen Hirnschlag erlitten und sei schwer dement gewesen. Das Bestattungsverfahren und die Identität würden auf Wunsch der Hinterbliebenen nicht öffentlich gemacht, hieß es.
Kim wurde 1945 ins japanische Okayama verschleppt und musste als Trostfrau für japanische Soldaten dienen. Nach der Befreiung Koreas kehrte sie in die Heimat zurück und lebte seit Oktober 2010 im House of Sharing.
Mit Kims Tod sank die Zahl der noch Lebenden von den bei der südkoreanischen Regierung offiziell registrierten Opfer der Sexsklaverei auf 30.