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Nationales

Choi Soon-sil zu 20 Jahren Haft verurteilt

Write: 2018-02-13 16:48:37Update: 2018-02-13 16:55:54

Choi Soon-sil zu 20 Jahren Haft verurteilt

Choi Soon-sil, die zentrale Figur im Korruptionsskandal um Ex-Präsidentin Park Geun-hye, ist zu 20 Jahren Haft verurteilt worden.

Das Bezirksgericht Seoul Zentral belegte Choi heute außerdem mit einer Geldstrafe in Höhe von 18 Milliarden Won.

Die langjährige Vertraute der abgesetzten Präsidentin war im November 2016 angeklagt worden. Gegen sie wurden insgesamt 18 Vorwürfe erhoben, darunter wegen Bestechlichkeit, Machtmissbrauch und Nötigung. Choi wurde vor allem vorgeworfen, in Kollusion mit Park über 50 Großunternehmen dazu gedrängt zu haben, Spenden in Höhe von 77,4 Milliarden Won an die von Choi kontrollierten Stiftungen K-Sports und Mir zu zahlen.

Das Richtergremium sprach Choi wegen der meisten Vorwürfe schuldig. Zudem wurde das Zusammenspiel zwischen Choi und Park bezüglich den meisten Vorwürfen anerkannt. Von den von Samsung gezahlten oder versprochenen Zahlungen für Chois Tochter und Dressurreiterin Chung Yoo-ra wurden 7,29 Milliarden Won als Bestechungsgeld anerkannt.

Die Staatsanwaltschaft hatte 25 Jahre Haft für Choi verlangt.

Der mitangeklagte frühere Chefsekretär im Präsidialamt Ahn Chong-bum wurde zu sechs Jahren Haft und einem Strafgeld in Höhe von 100 Millionen Won verurteilt. Der Vorsitzende der Lotte Group, Shin Dong-bin, wurde wegen Bestechung von Ex-Präsidentin zu 30 Monaten Haft verurteilt. Er soll sieben Milliarden Won zahlen.

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