Die Regierung erwägt die Einführung der Wehrpflicht für eingebürgerte Männer.
Die Idee zählt zu den grundlegenden politischen Maßnahmen in Bezug auf Ausländer und multikulturelle Familien in den kommenden fünf Jahren. Der Vorschlag wurde am Montag bei einer Sitzung unter Leitung von Ministerpräsident Lee Nak-yon aufgegriffen.
Zurzeit sind eingebürgerte Männer nicht dazu verpflichtet, Wehrdienst zu leisten.
Weitere Pläne betreffen Maßnahmen zur Vorbeugung von Menschenrechtsverstößen gegen ausländische Arbeitnehmer. Unter anderem soll Arbeitgebern, die gegenüber Ausländern sexuell übergriffig wurden oder die mangelhafte Unterkünfte bereitstellen, die Beschäftigung von Gastarbeitern verboten werden.
Außerdem will die Regierung mehr gut ausgebildete Ausländer in Berufen mit hohem Einkommen anlocken.