Am Rande der Olympischen Winterspiele in PyeongChang hat US-Vizepräsident Mike Pence weiterhin den Druck auf Nordkorea verstärkt.
Vor seiner Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am Freitag in PyeongChang hat Pence das Kommando der zweiten US-Flotte in Pyeongtaek besucht. In einem Museum zum Untergang der Korvette Cheonan, Nordkoreas Beschuss der Insel Yeonpyeong und zwei Seegefechte mit Nordkorea hat Pence das nordkoreanische Regime als "Gefängnisstaat" scharf kritisiert. Pence wurde dabei vom Vater des nach einer Inhaftierung in Nordkorea verstorbenen US-Studenten Otto Warmbier begleitet. Anwesend waren ebenfalls vier nordkoreanische Flüchtlinge.
Mike Pence hat zugleich bestätigt, dass der Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Washington und Pjöngjang die Denuklearisierung Nordkoreas vorangehen solle. Wie Pence sagte, habe auch Präsident Moon Jae-in beim Empfang am Vortag Seouls feste Unterstützung für zusätzliche Sanktionen und Druck auf Nordkorea bestätigt.
Beim Empfang, den Präsident Moon Jae-in gestern Abend für ausländische Olmypia-Gäste gegeben hatte und bei der Eröffnungszeremonie hat der US-Vizepräsident ein Treffen mit dem protokollarischen nordkoreanischen Regierungschef Kim Yong-nam vermieden.