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Nationales

Gericht erkennt Verantwortung des Staates für Sexgeschäfte in Umgebung von US-Militärbasen an

Write: 2018-02-09 08:52:53Update: 2018-02-09 11:24:21

Gericht erkennt Verantwortung des Staates für Sexgeschäfte in Umgebung von US-Militärbasen an

Die Verantwortung des Staates für die Förderung der Sexgeschäfte in der Umgebung der US-Militärstützpunkte in Südkorea ist erstmals vor Gericht anerkannt worden.

Das Obergericht Seoul befand, dass der Staat die Sexsgeschäfte aktiv gefördert habe, und urteilte damit zugunsten der Klägerinnen. Zur Begründung wurden die illegale Einrichtung und der Betrieb von Siedlungen in der Umgebung von US-Militärbasen, die organisierte Kontrolle der Geschlechtskrankheiten und die Rechtfertigung der Sexualdienstleistungen genannt.

Der Staat solle allen 117 Klägerinnen eine Entschädigung in Höhe von drei bis sieben Millionen Won pro Kopf zahlen, hieß es.

117 Sexarbeiterinnen hatten den Staat verklagt, da die Förderung der Sexgeschäfte durch den Staat ihnen geschadet habe. Sie hatten zehn Millionen Won Entschädigung pro Kopf verlangt. In erster Instanz war nur die Isolierung der an Geschlechtskrankheiten erkrankten Frauen als illegal eingestuft worden.

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