Die USA und Nordkorea haben bei der UN-Konferenz für Abrüstung in Genf über die nordkoreanische Nuklearfrage gestritten.
Robert Wood, US-Botschafter für Abrüstung, sagte am Dienstag (Ortszeit), es blieben nur einige Monate, bis Nordkorea die USA mit einer nuklear bestückten Rakete angreifen könne.
Er erläuterte den Mitgliedsländern wichtige Einzelheiten des Berichts „Nuclear Posture Review“, den das US-Verteidigungsministerium am 2. Februar veröffentlichte. Auf der Grundlage des Berichts betonte Wood, dass China, Russland und Nordkorea ihre Waffenarsenale aufstockten. Atomwaffen würde im Rahmen ihrer Sicherheitsstrategien mehr Gewicht eingeräumt.
Der nordkoreanische Diplomat Ju Yong-chol warf den USA vor, die anlässlich der Olympischen Winterspiele in PyeongChang geschaffene Friedensstimmung auf der koreanischen Halbinsel zu zerstören. Die USA verlegten als proaktive Maßnahmen strategische Waffen auf die koreanische Halbinsel.
Ju kritisierte, dass das US-Verteidigungsministerium und der Geheimdienst CIA Nordkoreas Atomwaffen und Raketen erwähnten, um ein Argument zur Rechtfertigung der sogenannten „Blutige Nase“-Strategie, einem begrenzten Präventivschlag gegen Nordkorea, zu haben.
Er wiederholte auch die Postion Nordkoreas, dass die Atomwaffen zur Verteidigung im Rahmen des Rechts auf Selbstverteidigung dienten.