US-Vizepräsident Mike Pence will während der Olympischen Winterspiele in PyeongChang auf die Realität der Unterdrückung durch das Regime in Nordkorea hinweisen.
Das berichtete die Nachrichten-Webseite Axios unter Berufung auf einen Berater von Pence, der namentlich nicht genannt werden wollte. Pence wird eine hochrangige Delegation der USA zu den Olympischen Spielen in Südkorea anführen.
Pence wolle die Welt daran erinnern, dass alles, was die Nordkoreaner bei den Olympischen Spielen täten, eine Farce sei, um zu verbergen, dass sie das tyrannischste und gewaltsamste Regime auf der Erde seien. Die USA würden Nordkoreas Propaganda für die Entführung der Botschaft der Olympischen Spiele nicht erlauben, hieß es.
Der US-Vizepräsident hatte am Freitag gesagt, seine Teilnahme an den Spielen in PyeongChang diene dazu, um die Botschaft mitzuteilen, dass die strategische Geduld gegenüber Nordkorea erschöpft sei. An dem Tag hatte Präsident Donald Trump nordkoreanische Flüchtlinge ins Weiße Haus eingeladen und damit auf die nordkoreanische Menschenrechtsfrage aufmerksam gemacht.
Neben den Warnungen hinsichtlich der Menschenrechte gegenüber Nordkorea warnte das Pentagon in einem Bericht, dass jeder Angriff Nordkoreas das Ende dessen Regimes herbeiführen werde.
Beobachter gehen davon aus, dass die USA nach den Olympischen Spielen in PyeongChang sehr hart gegen Nordkorea vorgehen würden.