China hat in einem dem UN-Sicherheitsrat eingereichten Bericht über die Umsetzung der Nordkorea-Sanktionen Details über umgesetzte konkrete Maßnahmen genannt.
Das berichtete der US-Auslandsdienst Voice of America (VOA) am Freitag.
China reichte am 12. Dezember dem Weltsicherheitsrat seinen Bericht über die Umsetzung der Resolution 2375 gegen Nordkorea ein. Der Bericht wurde am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlicht.
Demnach gaben das chinesische Handelsministerium und die Zollbehörde am 22. September bekannt, dass der Export von Flüssigerdgas und Kondensaten nach Nordkorea vollständig verboten werde. In der Mitteilung stehe auch, dass die Lieferungen von raffinierten Ölprodukten an Nordkorea im Zeitraum von 1. Oktober bis 31. Dezember 2017 500.000 Barrel nicht übertreffen dürften.
In dem Bericht steht auch, dass das Handelsministerium in einer Bekanntmachung am 28. September die Schließung der chinesisch-nordkoreanischen Gemeinschaftsunternehmen binnen 120 Tagen angeordnet habe.
Nach weiteren Angaben verbot die Behörde für Angelegenheiten ausländischer Experten an dem selben Tag die Arbeitserlaubnisse für nordkoreanische Arbeiter. Das Verkehrsministerium untersagte am 9. September den auf der Sanktionsliste des Weltsicherheitsrats stehenden nordkoreanischen Schiffen das Einlaufen in chinesische Häfen.