In Nordkorea ist die Zahl der Infektionsfälle mit der Neuen Grippe vom Typ A auf 110.000 gestiegen.
Das berichtete der US-Auslandsdienst Voice of America (VOA) am Freitag unter Berufung auf die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC),
Gwendolyn Pang, Chefin des Asienbüros der IFRC, sagte dem Sender am Mittwoch (Ortszeit), dass mit Stand vom 23. Januar 179.259 Einwohner in Nordkorea Grippe-Symptome gezeigt hätten. 110.015 Personen hätten sich mit dem Grippevirus vom Typ A (H1N1) angesteckt. Sie zitierte eine Bekanntmachung des nordkoreanischen Gesundheitsministeriums.
Die Zahl der Erkrankungsfälle der Influenza A nahm innerhalb von einer Woche um etwa 30.000 zu. Mit Stand vom 16. Januar waren es 81.640 Personen.
Die Neue Grippe habe sich landesweit ausgebreitet, sagte Pang. 29 Prozent der Ansteckungsfälle seien in Pjöngjang gemeldet worden, die Hälfte der Erkrankten seien jünger als 17 Jahre.
Laut VOA ist die Zahl der Todesfälle unverändert. Bisher sind drei Kinder und ein Erwachsener an der Neuen Grippe gestorben.