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Internationales

US-Experten äußern Bedenken über Washingtons „Blutige Nase“-Strategie gegenüber Nordkorea

Write: 2018-02-02 10:02:37Update: 2018-02-02 16:04:56

Nordkorea-Experten in den USA haben Bedenken über die sogenannte „Blutige Nase“-Strategie des Weißen Hauses geäußert.

Gemeint sind begrenzte präzise Militärschläge gegen Atom- und Raketenanlagen in Nordkorea.

Zugleich drückten die Experten Besorgnis über eine mögliche Eskalation der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel nach den Olympischen Spielen in PyeongChang aus.

Robert Manning von der Denkfabrik Atlantic Council sagte der Nachrichtenagentur Yonhap, dass es Diskussionen über die Blutige Nase-Strategie innerhalb der US-Regierung gegeben habe. Die Strategie sei verfrüht und rücksichtslos, hieß es zugleich.

Differenzen über die Blutige Nase-Strategie wurden als Grund für die Rückgängigmachung der Nominierung von Victor Cha zum US-Botschafter in Südkorea bekannt. Dazu sagte der frühere CIA-Beamte Bruce Klinger dem Sender CNN, es gebe anscheinend eine Spaltung innerhalb der Regierung.

Bruce Bennett von der RAND Corporation ging davon aus, dass unmittelbar nach den Paralympischen Winterspielen in PyeongChang oder während der Paralympics die Spannungen wieder eskalieren würden.

Manning vermutet ebenfalls, dass es nach den Olympischen Spielen wieder zu Spannungen kommen werde.

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