Südkorea ist dank der sogenannten Kerzenlicht-Revolution in einem Ländervergleich in puncto Demokratie um vier Ränge vorgerückt.
Die Economist Intelligence Unit, eine Denkfabrik der britischen Zeitschrift „The Economist“, veröffentlichte am Mittwoch (Ortszeit) den Demokratieindex 2017.
Südkorea verbesserte sich von Platz 24 im Vorjahr auf Platz 20. In Südkorea sei Präsidentin Park Geun-hye angesichts Unterschlagungsvorwürfen durch eine Bürgerbewegung schließlich des Amtes enthoben worden, hieß es.
Südkorea erhielt acht von zehn möglichen Punkten. Die beste Benotung bekam das Land in der Kategorie Wahlprozess und Pluralismus mit 9,17 Punkten.
Südkorea konnte aber nicht zur Gruppe der vollständigen Demokratien zählen, die 19 Länder umfasst. Das Land blieb weiter in der Gruppe der unvollständigen Demokratien.
Spitzenreiter war Norwegen mit 9,87 Punkten, gefolgt von Island. Nordkorea bildete mit 1,08 Punkten das Schlusslicht unter 167 Ländern.