Die Europäische Union hat 17 weitere nordkoreanische Staatsbürger auf ihre Sanktionsliste gesetzt.
Sieben von ihnen sind Diplomaten, zehn weitere sind Mitarbeiter nordkoreanischer Handelsfirmen.
Laut der Union umgingen sie UN-Sanktionen und beteiligten sich an illegalen Geschäften verbunden mit ballistischen Raketen oder konventionellen Waffen. Gegen die Betroffenen werden eine Vemögenseinfrierung und ein Verbot von Reisen in das EU-Gebiet verhängt.
Mit der Entscheidung stieg die Zahl der Nordkoreaner auf der Sanktionsliste der EU auf 58.
Der Schritt ist besonders bemerkenswert, da jüngst Süd- und Nordkorea anlässlich der Olympischen Winterspiele in PyeongChang Gespräche aufnahmen. Die EU erläuterte, die Druckausübung gegenüber Nordkorea werde fortgesetzt, weil das Land Resolutionen des UN-Sicherheitsrats weiter missachte.