Nach der Kollision eines Öltankers und eines Frachters vor Chinas Ostküste droht eine schwere Ölpest.
Der Öltanker Sanchi geriet in Brand, nachdem das Schiff am 6. Januar im Ostchinesischen Meer mit einem Frachter kollidiert war. Der Tanker explodierte und sank acht Tage nach dem Unglück.
Eine Rauchsäule stieg bis zu drei Kilometer in die Höhe, der Ölfilm breitete sich auf einer Fläche von zehn Quadratkilometern aus.
Der verunglückte Tanker hatte eine Million Barrel Kondensat geladen. Wie viel Öl sich noch im Tanker befindet, lässt sich nicht feststellen.
In der Nähe des Unglücksorts befindet sich das große Fischereigebiet Zhousan. In internationalen Gewässern in der Umgebung fischen Kutter aus Südkorea und Japan.
Lokale Medien gehen davon aus, dass die Luft- und Meeresräume Chinas, Südkoreas und Japans von der Verschmutzung betroffen sein könnten.