Die japanische Regierung hat ihre ablehnende Position zu einer eventuellen Änderung der Einigung mit Südkorea zur Frage der Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg bekräftigt.
Die Regierung denke nicht daran, auch nur einen Millimeter von der Vereinbarung abzurücken, sagte Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor der Presse. Damit antwortete er auf die Frage nach der Position der japanischen Regierung zur Überprüfung der Einigung vom Dezember 2015 durch Südkorea.
Es sei noch nicht klar, wie die südkoreanische Regierung in der Angelegenheit vorgehen werde. Die Einigung zur Trostfrauenfrage sei jedoch ein Versprechen nicht nur zwischen den Regierungen beider Staaten sondern auch gegenüber der internationalen Gemeinschaft, betonte er.
Zur Vereinbarung von Südkoreas Präsident Moon Jae-in und US-Präsident Trump über den Verzicht auf gemeinsame Militärmanöver während der Olympischen Spiele in PyeongChang hieß es, die Entscheidung werde seiner Einschätzung nach der Erhöhung des Drucks auf Nordkorea nicht schaden. Es sei mehrmals bestätigt worden, dass Südkorea, Japan und die USA in enger Kooperation Nordkorea stärker unter Druck setzen würden.