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Internationales

Tokio protestiert wegen Moons Entschuldigung für Einigung zur Frage der Sexsklaverei

Write: 2018-01-05 09:27:47Update: 2018-01-05 10:44:55

Tokio protestiert wegen Moons Entschuldigung für Einigung zur Frage der Sexsklaverei

Das japanische Außenministerium hat am Donnerstag beim südkoreanischen Außenministerium wegen der umstrittenen Einigung über die Frage der Sexsklaverei der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg Protest erhoben.

Tokio habe betont, dass eine eventuelle Änderung der Einigung nicht akzeptabel sei, berichteten japanische Medien.

NHK berichtete, dass sich Südkoreas Präsident Moon Jae-in beim gemeinsamen Mittagessen am Donnerstag bei Opfern der Sexsklaverei für die Einigung entschuldigt habe. Der stellvertretende Gesandte der japanischen Botschaft in Seoul habe am Nachmittag bei einem Generaldirektor des südkoreanischen Außenministerium protestiert.

Der Diplomat habe betont, dass die aufrichtige Umsetzung der Vereinbarung für beide Regierungen wichtig sei. Sollte man die Einigung ändern wollen, würden die Beziehungen zwischen Südkorea und Japan nicht mehr verwaltbar sein, deshalb sei ein solcher Versuch keinesfalls akzeptabel, hieß es.

Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete ebenfalls, dass die japansiche Regierung wegen Moons Entschuldigung bei Südkorea Protest erhoben habe.

Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga betonte in einem Fernsehprogramm, die Einigung stelle ein Versprechen zwischen Staaten dar und man werde keinen Millimeter davon abrücken.

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