Internationales
Medien: Japan will nun doch UNESCO-Beitrag zahlen
Write: 2017-12-22 08:56:25 / Update: 2017-12-22 13:24:20
Die japanische Regierung will der UNESCO insgesamt vier Milliarden Yen (35 Millionen Dollar) einschließlich seines Mitgliedsbeitrags für 2017 zahlen.
Sie wolle bis Jahresende das entsprechende Verfahren abschließen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Die japanische Regierung hat bisher die Beitragszahlung verschoben und dies mit einer fehlenden Transparenz im Entscheidungsprozess für die Registrierung von Weltdokumentenerbe begründet.
Eine Regierungsquelle habe die geänderte Position mit leichten Verbesserungen des Systems begründet, hieß es. Er habe darauf hingewiesen, dass das Exekutivkomitee der UNESCO im Oktober eine Resolution zur Verbesserung des Programms „Gedächtnis der Welt“ angenommen hatte, und dass die Entscheidung über die Aufnahme der Dokumente zu Trostfrauen für die japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg in die Liste des Weltdokumentenerbes vertagt worden war.
Japan hat seine Beiträge für die UNESCO als Druckmittel eingesetzt und gefordert, das Programm „Gedächtnis der Welt“ zu verbessern. Japan ist mit zehn Prozent Anteil am Budget der zweitgrößte Beitragszahler hinter den USA, die ihren Austritt aus der UNESCO bekannt gegeben haben. Sein diesjähriger Mitgliedsbeitrag beträgt 3,48 Milliarden Yen (30,7 Millionen Dollar).
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