Vier Städte in der chinesischen Provinz Shandong haben Pauschalreisen nach Südkorea erneut verboten.
Die Tourismusbehörden der vier Städte einschließlich der Hauptstadt Jinan wiesen Reisebüros an, Pauschaltouren nach Südkorea ab dem 1. Januar nicht mehr zu verkaufen.
China hatte als Vergeltung für die Stationierung des Raketenabwehrsystems THAAD Pauschalreisen nach Südkorea verboten und erst im November Reisebüros in der Provinz Shandong und Peking erlaubt, wieder Touren nach Südkorea zu verkaufen.
Die Behörden in Peking teilten ihrerseits am 19. Dezember dem Reisebüro mit, das die ersten Pauschaltouristen nach der Aufhebung des Reiseverbots nach Südkorea geschickt hatte, keine Pauschalreisen nach Südkorea zu verkaufen.
Das chinesische Außenministerium teilte jedoch mit, dass es über das neue Verbot nicht informiert sei. Das südkoreanische Außenministerium erklärte am Donnerstag, man wolle die Entwicklungen mit größerer Aufmerksamkeit verfolgen und analysieren, da Chinas Behörden meinten, dass die Medienberichte nicht der Wahrheit entsprechen.