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Internationales

Existenz von 26 koreanischen Trostfrauen auf Chuuk-Inseln bestätigt

Write: 2017-12-11 14:10:27Update: 2017-12-11 16:55:09

Existenz von 26 koreanischen Trostfrauen auf Chuuk-Inseln bestätigt

Südkoreanische Forscher haben festgestellt, dass 26 Koreanerinnen während des Zweiten Weltkriegs für die Sexsklaverei des japanischen Militärs auf die Chuuk-Inseln verschleppt worden waren.

Auf dem Atoll im Südpazifik befand sich eine japanische Marinebasis.

Die Stadt Seoul teilte am Montag mit, dass sie mit einem Forscherteam am Menschenrechtszentrum der Seoul Nationaluniversität die Existenz dieser Sexsklavinnen festgestellt habe. Sie hätten Kriegsjournale der US-Armee, die Liste der Passagiere eines japanischen Geleitschiffs, Fotomaterial und Artikel der Zeitung „New York Times“ vom März 1946 verglichen und überprüft.

Koreaner waren am 17. Januar 1946 mit dem Geleitschiff namens „Ikino“ von den Chuuk-Inseln über Japan ins Heimatland zurückgekehrt. An Bord waren 26 koreanische Trostfrauen und drei Kinder. Eine der 26 Frauen war die inzwischen verstorbene Lee Bok-sun, die bei der südkoreanischen Regierung als Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee registriert ist.

Die Identität der anderen Frauen wurde noch nicht bestätigt.

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