Das US-Außenministerium hat die von Nordkorea genannten Bedingungen für Verhandlungen de facto zurückgewiesen.
Eine russische Abgeordnetendelegation, die letzte Woche Nordkorea besucht hatte, teilte mit, dass Nordkorea sich zu Verhandlungen mit den USA bereit erklärt habe, sollte das Land als Atommacht anerkannt werden.
Daraufhin habe die Sprecherin des US-Außenministeriums Katina Adams gesagt, Nordkorea müsse bereit sein, sich mit dem Vorhaben eines Stopps und Zurückfahrens seines Atomwaffenprogramms an den Verhandlungstisch zu setzen, berichtete der US-Auslandsdienst Voice of America (VOA).
Man sehe keine Anzeichen, dass Nordkorea zu diesem Zeitpunkt bereit oder daran interessiert sei, sich auf ernsthafte Gespräche über die Denuklearisierung einzulassen.
VOA ging davon aus, dass das US-Außenministerium damit die von der russischen Delegation weitergeleiteten Bedingungen für einen Dialog strikt abgelehnt habe.