Präsident Moon Jae-in und sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump wollen starke Sanktionen gegen Nordkorea aufrechterhalten, bis das Regime freiwillig auf Atomwaffen und Raketen verzichtet und an den Verhandlungstisch zurückkehrt.
Der Sprecher des Präsidialamtes Park Soo-hyun sagte, dass beide am Donnerstagabend eine Stunde lang über Nordkorea und dessen jüngste Provokation mit einer Langstreckenrakete gesprochen hätten.
Es war das zweite Telefongespräch der beiden Präsidenten innerhalb von zwei Tagen. Moon sagte, dass die bislang fortgeschrittenste Rakete abgefeuert worden sei, der Besitz der Wiedereintrittstechnologie aber noch nicht nachgewiesen sei. Auch sei weiterhin unklar, ob Nordkorea über die Technologie verfüge, um kleine Atomsprengköpfe herzustellen.
Weiteren Fortschritten Nordkoreas bei seiner Nuklear- und Raketentechnologie müsse vollständig vorgebeugt werden. Schließlich müssten diese Waffen unbrauchbar gemacht werden.
Beide Seiten vereinbarten, Provokationen und Bedrohungen durch Nordkorea mit überwältigender Kraft und auf der Grundlage der gemeinsamen Verteidigungsfähigkeit der USA und Südkoreas abzuschrecken.
Trump sicherte Südkorea volle Unterstützung für die Bemühungen um eine Verstärkung der Verteidigungskapazitäten durch den Kauf moderner US-Waffen zu.
Moon bedankte sich in dem Gespräch außerdem dafür, dass Trump eine ranghohe Delegation zu den Winterspielen in PyeongChang entsenden will.