Internationales
Drei chinesische Schiffe wegen illegaler Fischerei vor Jeju aufgebracht
Write: 2017-11-28 08:46:00 / Update: 2017-11-28 11:35:42
Südkorea hat vor der Insel Jeju drei Schiffe wegen illegaler Fischerei aufgebracht.
Die Besatzungen der Schiffe hatten illegale Treibnetze in Südkoreas Ausschließlicher Wirtschaftszone (AWZ) ausgeworfen.
Nach Angaben des Ministeriums für Ozeane und Fischerei seien die Schiffe am Montag 64 Kilometer südwestlich der zu Jeju gehörenden Chagui-Insel gestoppt worden.
Zwar hatten diese eine Erlaubnis für südkoreanische Gewässer, doch bestand der Verdacht, dass Netze mit einer unzulässigen Maschenweite von 40 Millimetern verwendet wurden. Sie hatten rund drei Tonnen Fisch gefangen, darunter jungen Adlerlachs.
Den von Südkorea und China ausgehandelten Bestimmungen nach müssen Netze mit einer Maschenweite von 50 Millimeter oder größer verwendet werden, um einer Überfischung vorzubeugen.
Die Besatzungen der drei chinesischen Schiffe sollen immer nachts oder bei schlechtem Wetter in der südkoreanischen AWZ gefischt haben. Sie wollten damit offenbar Kontrollen durch Südkoreas Behörden entgehen.
Die Redaktion empfiehlt