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Internationales

Tokio protestiert gegen Seouls Einladung einer Trostfrau zum Bankett für Trump

Write: 2017-11-09 10:21:46Update: 2017-11-09 14:03:19

Die japanische Regierung hat wegen des Staatsbanketts für US-Präsident Donald Trump bei seinem Besuch in Südkorea den zweiten Tag in Folge bei der südkoreanischen Regierung Protest erhoben.

Das berichten japanische Medien wie die Zeitungen „Asahi Shimbun“ und „Sankei Shimbun“ am Donnerstag.

Stein des Anstoßes ist, dass eine ehemalige Trostfrau der japanischen Armee zum Bankett am Dienstag eingeladen wurde und dass Garnelen unter der Bezeichnung „Dokdo Garnele“ zum Menü zählten. Japan behauptet, dass Dokdo, kleine Felseninseln im Ostmeer, sein Territorium sei.

Der japanische Außenminister Taro Kono, der zur Teilnahme am APEC-Ministertreffen in Vietnam weilt, übermittelte am Mittwoch seiner südkoreanischen Amtskollegin Kang Kyung-wha ein Protestschreiben. Laut „Sankei Shimbun“ forderte Kono darin, dass Südkorea die vorletztes Jahr erzielte Einigung mit Japan über die Frage der Sexsklaverei der japanischen Armee einhalten sollte.

Zuvor hatte der japanische Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga am Dienstag betont, es müssten Bewegungen vermieden werden, die sich auf die enge Solidarität zwischen Südkorea, Japan und den USA anscheinend negativ auswirken würden. Am selben Tag erhob die japanische Regierung durch seine Botschaft in Seoul offiziell Protest.

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