Die 23. Konferenz der Vertragsstaaten des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen (UNFCCC) wird am Montag in Bonn eröffnet.
Das südkoreanische Umweltministerium gab am Sonntag bekannt, dass eine Delegation aus Beamten der zuständigen Ministerien und Experten an der Klimakonferenz teilnehme, die bis 17. November dauert. Die Leitung der Delegation übernimmt Umweltministerin Kim Eun-kyung.
Bei der Konferenz werden Länder über Richtlinien für die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens beraten. Das Abkommen sieht einen schrittweisen Abbau von Treibhausgasemissionen vor, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.
Es werden Fortschritte in den Verhandlungen zur Einführung von Umsetzungsrichtlinien in den letzten zwölf Monaten überprüft. Bis nächstes Jahr sollen die Richtlinien vereinbart werden.
Die koreanische Umweltministerin wird in ihrer Rede am 16. November Südkoreas Unterstützung für das Pariser Klimaabkommen erklären und die Bemühungen des Landes gegen den Klimawandel präsentieren.