Die japanische Regierungskoalition hat bei der Unterhauswahl am Sonntag einen Erdrutschsieg erzielt.
Nach den vorläufigen Ergebnissen der Stimmenauszählung am Montagmorgen sicherte sich die Liberaldemokratische Partei von Premierminister Shinzo Abe 283 von insgesamt 465 Sitzen. Ihr Koalitionspartner Komeito gewann 29 Mandate.
Mit 312 Sitzen erreichte die Regierungskoalition die Zweidrittelmehrheit, die für die Einreichung eines Entwurfs für eine Verfassungsreform ausreicht.
Da noch nicht alle Stimmen ausgezählt waren, kann die Zahl der Mandate der Regierungskoalition weiter steigen. Deshalb wird erwartet, dass Abe seine politische Vorherrschaft ausbauen und eine Verfassungsänderung voranbringen könnte, die Japan das Führen von Kriegen ermöglichen wird.