Peking hat alle nordkoreanischen Firmen in China angewiesen, zu schließen.
Das chinesische Handelsministerium gab am Donnerstag auf seiner Webseite die Entscheidung bekannt.
Alle nordkoreanischen Firmen und chinesisch-nordkoreanischen Gemeinschaftsunternehmen in China und in Übersee sollen gemäß der letzten Resolution des UN-Sicherheitsrats geschlossen werden. Die Schließung soll innerhalb von 120 Tagen nach der Verabschiedung der Resolution, nämlich bis 10. Januar, erfolgen.
Für gemeinnützige und nicht-kommerzielle Organisationen gilt eine Ausnahme.
Hinter dem Schritt wird auch die Absicht vermutet, dass China im Vorfeld des Besuchs von US-Außenminister Rex Tillerson in China am Freitag seine Entschlossenheit für die Umsetzung von Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und die Druckausübung gegenüber Nordkorea demonstrieren will.