Bei dem schweren Erdbeben in Mexiko ist auch ein Südkoreaner getötet worden.
Der 41-Jährige war nach dem Beben am Dienstag vermisst worden.
Ein Vertreter des südkoreanischen Außenministeriums teilte am Mittwoch mit, dass der zuständige Konsul der Botschaft in Mexiko die Leiche eines Asiaten in Mexiko-Stadt als Landsmann mit Nachnamen Lee identifiziert habe.
Nach dem schweren Beben der Stärke 7,1, das am Dienstag Mexiko erschütterte, war der Mann nicht mehr zu erreichen.
Ministerpräsident Lee Nak-yon wies das Außenministerium und die Botschaft in Mexiko an, größtmögliche konsularische Hilfe für Lee und seine Angehörigen anzubieten. Er forderte, einen eventuellen Schaden bei weiteren Landsleuten zu untersuchen und für ihre Sicherheit zu sorgen.
Das Außenministerium bildete nach dem Beben eine Vor-Ort-Arbeitsgruppe in der Botschaft in Mexiko-Stadt und ein Team für den Schutz von Auslandskoreanern an seinem Hauptquartier, um Schäden bei Landsleuten zu ermitteln und verhindern.