China hat am Mittwoch den südkoreanischen Botschafter in Peking, Kim Jang-soo, einbestellt, um gegen die vorläufige Stationierung von vier weiteren THAAD-Startrampen in Südkorea zu protestieren.
Das teilte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Geng Shuang am Donnerstag mit, nachdem er gefragt worden war, ob das Ressort Kim einbestellen wolle.
Das Außenministerium in Peking hatte bereits am 29. August Kim einbestellt und Protest erhoben, als die südkoreanische Regierung die vorläufige Stationierung weiterer Ausrüstung des US-Raketenabwehrsystems beschlossen hatte.
Der Sprecher forderte am Donnerstag vor der Presse erneut den Stopp der THAAD-Stationierung.
Chinas Position zur Stationierung des THAAD-Systems durch die USA in Südkorea sei eindeutig und konsequent. China fordere erneut auf, dass Südkorea und die USA die Sicherheitsinteressen und -bedenken der Länder in der Region einschließlich Chinas beachten, die Stationierung unmittelbar stoppen und die zugehörige Ausrüstung entfernen, hieß es.