Der Seouler Verteidigungsdialog (SDD) 2017 ist heute in Seoul eröffnet worden.
Zu der Veranstaltung, die bis zum 8. September dauert, kommen rund 500 Verteidigungsbeamte im Vizeministerrang und Sicherheitsexperten aus 38 Ländern und von vier internationalen Organisationen. Dazu zählen die USA, Japan, die Vereinten Nationen und die Europäische Union. China hat wie letztes Jahr keine Delegierten entsandt. Diplomatische Beobachter vermuten als Grund Chinas Unmut über die Stationierung der amerikanischen Raketenabwehr THAAD in Südkorea.
Top-Thema soll die Bedrohung der Weltsicherheit durch das nordkoreanische Raketen- und Nuklearprogramm sein.
Der multilaterale Sicherheitsdialog SDD findet seit 2012 jedes Jahr statt. Die Sitzung hat die Vertrauensbildung im militärischen Bereich und Kooperation zwischen Ländern in der asiatisch-pazifischen Region zum Ziel.