Japans Premierminister Shinzo Abe hat den heutigen Start einer ballistischen Rakete durch Nordkorea als Gewaltakt scharf kritisiert.
Das stelle eine beispiellose ernsthafte und schwere Bedrohung dar und habe Frieden und Sicherheit in der Region erheblich geschadet, sagte Abe vor Reportern im Anschluss an eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats.
Tokio habe die Bewegung unmittelbar nach dem Start vollständig erfasst, betonte Abe. Die japanische Regierung informierte die Öffentlichkeit etwa vier Minuten nach dem Raketenstart über das Warnsystem J Alert und Notfall-SMS über den Raketenstart und die Flugroute.
Abe sagte weiter, er wolle die Vereinten Nationen auffordern, eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats einzuberufen, um über Gegenmaßnahmen zu diskutieren. Er wolle dabei fordern, in Kooperation mit der Weltgemeinschaft Nordkorea stärker unter Druck zu setzen.
Man wolle auf der Grundlage des festen US-japanischen Bündnisses alles daran setzen, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, hieß es weiter.